Piesberg Ultramarathon Trainingsrunde

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Da hat man mal das Wochenende frei und was macht der „verrückte“ Läufer?
Er steht um 7:00 auf(im dunklen) und fährt über 200km, um 19km durch Schlamm und Dreck über einen Berg bei Osnabrück zu laufen.

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Am  29.03. findet der 2te Peisberg Ultramarathon(54km) statt und dies Jahr bin ich mit dabei. Ich freu mich auch schon riesig drauf. In Bremen ist die Vorbereitung auf einen Lauf mit 1700 Höhenmeter und 31xx Treppenstufen eher schwierig, also haben Danny und ich unsauf den Weg zum Piesberg gemacht.
Uwe-Heinz und Thomas wollten uns begleiten, 2 Runden um und über den Berg waren geplant. Das ist ein Drittel des Wettkampf. Die 3 waren letztes Jahr dabei. Ich kannte den Berg/Lauf nur aus Erzählungen und dem Video von Frank Pachura und es klingt echt hart.

Treffpunkt war Start des PUMs(Piesberg Ultra Marathons(die Leute in OS lieben Abkürzungen)). Erst ging es die Straße hoch in den Berg. Am Anfang der Runde wird man gleich von mehreren steilen Wellen begrüßt. Danny ist Berg hoch nicht so stark wie wir, aber runter fehlt ihm die Angst oder er hat mehr Hangabtriebskraft, also holte er uns regelmäßig ein, bzw überholte uns dann auch. Bei der Ausschreibung denkt man, dass die Treppen das Härteste sind, aber am Anfang läuft man eine Schleife, schön lange bergrunter, und dann kurz und sehr steil wieder hoch. Laufen geht da absolut nicht und ich finde, das ist das härteste Stück auf der Strecke. Beim Wettkampf muss man da 6mal hoch, man merkt regelrecht wie die Energie aus den Beinen gesaugt wird und das könnte echt interessant werden.
Danach geht’s auf den „Gipfel“ unterwegs die ersten paar Treppen. Es geht steil auf Teer bergrunter, selbst das Verzögern war schwierig, Danny lies „rollen“, nur um auch die 2großen Treppen mitzunehmen.

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Die Organisatoren müssen riesig Spaß beim Planen gehabt haben: „Das wird weh tun!“ „Ja, das nehmen wir auch noch mit.“

Nachdem die Treppen geschaft sind, gehts auf gleicher Strecke ein Stück zurück um die restliche Runde des Berges zu laufen. Das ist der „Erholungspfad“! Es gibt zwar noch 2-3 Anstiege, einen den wir auch gegangen sind, aber sonst kann man wirklich ruhig laufen.
Heute war es sehr matschig/schlammig und rutschig. Die Gamaschen und Trailschuhen waren eine gute Wahl.

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Nach einigen Wurzeln und Schlammpassagen erreichten wir die Labstelle, leider heute unbesetzt und machten uns ein zweites Mal auf die gleiche Runde. Thomas und ich unterhielten uns über Trainingspläne usw. Die Zeit verflog. Bei dem 2ten mal Treppen rufte mich Julia an. Ich liebe sie und habe deshalb mit ihr geredet, aber Treppen und telefonieren sind eine fiese Kombination, oben war ich total fertig. Nach den Treppen und dem Gipfel haben wir noch einen kleinen Abstecher zu einem Mamutbaum gemacht. Sehr beeindruckend und es war nur ein Baby. Die Borke ist weich und lässte sich eindrücken.
Von dort an haben wir noch etwas Tempo gemacht (Die Straße zum Berg in 4:55iger Pace zurück). Nach 19,55km und 2:29 waren wir wieder am Ausgangspunkt. Bei den Autos schnell aus den nassen und dreckigen Klamotten raus. Uwe-Heinz hatte für jeden ein alkoholfreies Bier mit, inkl Gläsern. Ich habe noch nie so schnell ein Weizen getrunken, es tat einfach gut.

Fazit: Der Lauf wird Spaß machen und recht hart werden, man kann sich zu früh verausgaben… und Momentan fehlt mir etwas die Länge, also bald müssen wieder 30iger her.

Belohnung nach Läufen und Wettkampf, für mich und Danny. Irgendwann sponsoren die uns noch

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