4. Bremer Bergmarathon

Mein neues Laufmotto:
Turn the pain into power!

 

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Bild von Frank Jungclaus

Heute ging es für mich endlich zum Bremer Bergmarathon, er wird von Olaf, Uwe und Helmut in Bremen Nord veranstaltet. Ich laufe gern bei ihnen. Es ist immer super organisiert, die Strecken sind recht schön und man trifft immer wieder die gleichen Leute, mit denen ich mich sehr gut verstehe.
So ging es heute gegen 7:00Uhr auf nach Marßel. Der Sportclub feiert 50 Jahre und Uwe und Olaf sind dort Mitglied.

Am vereinsheim angekommen, allen „Hallo“ gesagt und mich umgezogen, dann begann es zu regnen, erst leicht und dann richtig heftig. Wir entschieden uns den Schauer abzuwarten und erst dann zu starten.
Es wurden 50km, Marathon und Halbmarathon angeboten. Die Marathonis liefen einen Prolog (um auf die richtige Streckenlänge zukommen) und dann 18 Runden, die 50iger liefen 22 Runden, durch Pellens Park. Der park ist schön und fällt im Grunde Richtung Lessum ab.
Die Strecke war mit Pfeilen und Sägespäne markiert, die erste Runde führte uns Frank Jungclaus, an einer Stele haben Leute die Späne weggemacht und ein Pfeil in die andere Richtung gezeichnet (uns hätte das andere Material auffallen müssen)  also liefen wir einen anderen Schlenker, kamen aber wieder auf die Strecke und die Länge war ca. die gleiche.
Jede Runde wurden wir registriert und konnten uns reichhaltig verpflegen. Es gab wie immer alles. Von Schoki, Gummitierchen, Cracker, Kuchen, bis hin zu Cola.
Ich aß nur Gummitierchen und trank Cola. Zum Schluss bin ich mal auf Cracker gewechselt, da der Mund etwas klebte vom ganzen Zucker.

Die Strecke ist sehr schön, man läuft ein bisschen Teer und Pflaster, ansonsten nur Sandwege und Singletrails. Es geht hoch und runter, quer durch den Park. Ein paar Treppenstufen sind drin und durch den Regen war alles in ein sattes Grün gehüllt. Nach den Treppen gab es ein längeres Stück mit leichtem Anstieg parallel zur Bahnschiene und dann eine kleine Rampe in den Park zurück. Ab jetzt noch etwas Geschlängel durch eine Senke auf Teer zurück zum Start. Die Senke muss man am Anfang über Gras auch laufen und dort biegt man rechts ab, von vorne kommen die Läufer aus dem Park raus und man quasi abklatschen bis diese in die andere Richtung abbiegen.
Ich wollte testen was geht, vor allem mit Blick auf den Tollenselauf, also beschleunigte ich nach der ersten Runde und lief alleine vorne weg. Nach 3 Runden holte ich Olaf ein, der unteranderem die Strecke neue markierte und lief sein Tempo mit. Wie schnackten über zukünftige Läufe usw. Irgendwann holte uns der 2te Läufer und die erste Frau ein. Olaf waren wir aber zu schnell und er schickte uns vor.
das war nach ca. 6 Runden (2295m hat eine Runde)
Ich lief mit Torsten zusammen und wir unterhielten uns. Die Verpflegungsstopps waren aber unterschiedlich, der andere lief weiter und wurde dann wieder eingeholt. Ich habe in Runde 3 angefangen mich zu verpflegen und hielt dann alle 2 Runden an.
Bei ca. 30km Meinte Torsten, er merkt die Höhenmeter langsam und wollte etwas Tempo rausnehmen und schickte mich vor. Die 2 Runden davor waren mir für den Belastungstest schon ein tick zu langsam. Wenn man schon so lange zusammen läuft, mag ich es nicht davon zu laufen, aber jetzt sagte er es mir ja.
Ich schaute auf die Uhr… Bei einer Pace von 6:00 bin ich 2min hinter 5:00std als Gesamtzeit, also erhöhte ich das Tempo wieder wie in den Bereich am Anfang. Ich lief alle Anstiege und konnte das Tempo gut halten. Für eine Runde ohne Verpflegung brauchte ich ca. 12min.
Von den Kilometern her war es ja auch nicht mehr weit. b 6 Runden vor Schluss merkte ich aber auch die Anstrengung. Die 5:00std sind aber sicher. Wenn ich das Tempo halten kann, evtl. sogar die 4:50. Ich überlegte ob ich vor der letzten Runde nochmal was trinke oder ob ich 3Runden ohne Verpflegung laufe? Ich trank was. Ich schaute jetzt oft auf die Uhr und irgendwie wurden die Sekunden immer schnell Ich versuchte nochmal alles rauszuholen. Den letzten Anstieg nochmal zügig hoch, kurz Puls senken und dann schnell ins Ziel. Die Zeit ran nur so dahin.
Ich machte große schnelle Schritte und beschleunigte auf 4:50iger Pace. Die Waden schlackerten hin und her (taten das im Ziel noch eine Weile), aber ich überquerte die Linie in 4:49:25.

Es ist ein toller Lauf, eine schöne Streck und super Organisation. Ich komme gern wieder.

Großen Respekt verdient auch Manfred, der hier seinen ersten Ultra lief (es geht auch einfacher)

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