16. Siebengebirgsmarathon Wenn „die Bremer“ Geburtstag haben

Da Danny dies Jahr 40 wurde haben Simone und ich ihm einen Start beim Siebengebirgsmarathon besorgt und damit er da nicht allein hin muss, startete ich auch.
Anreise war am Freitag, wir übernachteten über meinen Mitarbeiterrabatt in Brühl.
Eigentlich sollten noch Schlösser besichtigt werden, aber die haben alle im Dezember zu, also Weihnachtsmarkthopping und Startnummern abholen am Samstag. Am Freitag Köln. Samstag Brühl, Linz und eigentlich Bad Honnef. Als wir in Bad Honnef auf dem Weg zum Markt waren, kamen wir am 7Grunergy-shop vorbei (Danny sollte sich als Weihnachtsgeschenk neue Trailschuhe bestellen). Als ich den Shop entdeckte, meinte ich, dass ist der Veranstalter vom Lauf. Also sind wir rein und waren überrascht Hokas zu sehen. Also hat Danny gleich mal probegetragen und gekauft, nutzte sie auch gleich am Sonntag. Der Verkäufer war sehr entspannt und man merkte er ist selbst erfahrener Läufer und ich wusste schon da, dass die Veranstaltung gut wird. Solche Leute geben sich halt viel Mühe bei Veranstaltungen!
Der Lauf fand in Aegidienberg statt, also einmal über den Berg. Nummern in der Liste rausgesucht und ab zur Ausgabe. Was mir gefallen hat: Es gab NUR die Nummer. Die ganzen Flyer usw., lagen vorne aus und man konnte sie mitnehmen, wenn man wollte.12141654_907261256036792_3194301313282099372_n

Am Sonntag trafen wir gegen 9:00 ein. Start war um 10:00 also in die Halle, in Ruhe umgezogen, noch Max und Lutz getroffen und geschnackt. 15min vor Start kam eine Durchsagen. Alle Marathonis wandern zum Start, der etwas weiter weg von der Halle lag. Wir gingen geschlossen hin, Max begleitete mich. Das Wetter war echt fies. recht kalt, windig und feiner Sprühregen, der schön durch die Kleidung ging. Es war dadurch recht unangenehm.

Am Start fiel fast das Banner noch zusammen. Irgendwann durften wir dann los. Das Profil der Strecke sah bei GPSies sehr hart aus. Laut Starterliste sind nur 9 M30-Läufer gemeldet und ich wollte ungefähr die Leistung von Bad Arolsen (3:30) erreichen und hoffte auf ein Platz auf dem Treppchen. Somit lief ich nicht mit Danny zusammen.
Am Anfang ging es leicht bergauf, auf Asphalt durch den Ort, um dann erst leicht und dann steiler werden in den Wald zu gelangen. Ich versuchte auf der Geraden 5:00 zu laufen und bergab „rollen zu lassen“ ohne zu schnell zu sein.
Zwischendurch ging es immer mal wieder berghoch. Bei 6km kam der erste VP um danach eine Extraschleife für den Marathon zu laufen. Von 6,5 bis 9,5km ging es nur bergauf aber seichter als gedacht und ich konnte gut hochlaufen. bei 8,5km war der nächste VP. Um dann noch eine Schleife um den Gipfel zu laufen. Von hier an ging es das erste mal wieder schön lange und seicht bergab. Durch einen Ort wo trotz des Wetters ein paar Zuschauer standen, nur um danach wieder den Berg hoch zulaufen. Man kam auf den VP von 8,5km zu. Ich holte schon mein Gel raus, als ich sah, dass die Läufer vor mir abbogen. Gut das ich es noch nicht genommen hab. Es ging nochmal 2-3km um einen anderen Gipfel und dann wieder an den VP.. Von hier aus ging es zurück zum ersten VP, also ca 3,5km bergab. Nicht zu steil und ich lies es einfach laufen. Die Pace näherte sich der 4:00. Ich achtete drauf, dass Atmung und Puls nicht zu hoch wurde. Das waren dann schon mal 18km.
Jetzt ging es über leichte Wellen weiter. Ich lief mit einem Läufer zusammen, berghoch und bei leichten Abstiegen lief ich ihm weg, wenn es steiler runter ging war er weg. Bei Kilometer 33-35 hab ich ihn abgehängt.

Man war die ganze Zeit auf Waldwegen unterwegs, aufgrund des Wetters war die gelegentliche Aussicht recht trüb und oben auf dem Berg lief man auch in die Wolkendecke rein.
Durch die langen Bergabstücke und die Abwechslung. War der Lauf sehr kurzweilig und die Kilometer verflogen recht schnell.

Ich sammelte nach und nach Läufer ein: Trail Crew, Siebengebirgslauftreff usw. mit tollen Höhenprofilen auf den Shirts… Wenn die wüssten, dass sie da gerade ein Bremer überholt, der aktive keine Berge trainiert… 😀
Bei Kilometer 30 sollte es nochmal richtig steil Berg hoch gehen, was aber seichter war als gedacht und es flachte zwischendurch immer mal wieder ab. Ich konnte also weiter laufen.
Ab Kilometer 36 ging es nur noch Bergab und da wo ein Marathon (auch oft für mich) für Läufer recht hart wird, fällt das Laufen recht einfach.
Ich bog nochmal auf einen schönen Waldweg und sah dass wenn ich die nächsten Kilometer in 5:00 laufe sogar noch unter 3:25 bleiben könnte.
Es ging noch mal leicht berghoch und dann über eine Welle zurück in den Ort. Jetzt noch ca 2km auf Asphalt und bergab zum Ziel. 500m vor ging es wieder auf der Strecke vom Anfang leicht berghoch, auf Fuß und Radweg ins Bürgerhaus.

Der Zieleinlauf hat etwas von Frankfurt, direkt in die Festhalle!
Ich beendete das Rennen in 3:22:22, was für Platz 3 in der M30 reichte. Als Sachpreis gab es ein schönes Buff.

Ich verpflegte mich noch und wartete auf Danny.
Der den Lauf ohne jegliches Training und mit neuen Schuhen natürlich beendete…

Es ist ein toller Lauf und mit ca 400 Startern gar nicht so klein. Die Aussicht war aufgrund des Wetters etwas getrübt und wir waren zwischenzeitlich sogar in der Wolkendecke, trotzdem ist es landschaftlich recht toll.
Alle 5km gab’s Verpflegung mit Wasser, warmem Tee, Iso und später Cola und Bananen. Mir reicht das so. Die Leute am VP waren alle super motiviert und fragten einen von Weitem was man trinken möchte und reichten es an, so dass man nicht abbremsen musste, was ich trotzdem getan hab. Bin immer ein paar Schritte gegangen.

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