Immer wieder PUM!

Es ging zum dritten Mal in Folge zum Piesberg nach Osnabrück, um wieder den PUM zu laufen. Der Lauf gehört einfach fest in meinen Laufkalender. Ich kenne so langsam das komplette Starterfeld, die Stimmung ist sehr familiär und die Landschaft ist einfach toll.
Der Lauf ist nicht einfach mit seinen 55,4km, 1740HM und 3102 Treppenstufen.

Irgendwie können wir aber mit den anderen Daten: Stimmung, Verpflegung und SHIRT! überzeugen, denn es werden immer mehr Racebooker. Dies Jahr brauchten wir aus Bremen schon 2 Autos.
Petra, Manfred, Christian und Sven waren zum ersten Mal dabei. Dirk und Jan, Frank zum zweiten Mal. Ich zum dritte. Danny und Uwe-Heinz waren bei jeder Auflage (4) dabei.
Hinzu kamen noch einige Süntel-Trail-Läufer. Maik, Frank, Frank, Wilfried und Stefan(zukünftiger Süntelläufer 😉 )

Bei bestem Wetter machten wir uns also auf dem Weg. In Osnabrück angekommen, alle gleich gefunden und mit vielen Bekannten noch kurz geschnackt.
Am Start war es noch etwas kühl und so musste man überlegen, ob man evtl. noch ne Jacke drüber zieht. Ich entschied mich für kurz. Weiß ich ja aus den Vorjahren, dass einem schnell warm wird und spätestens auf der Treppe die Sonne einem einheizt.
Da wir diesmal so viele waren liefen wir in mehreren Gruppen. Ich orientierte mich erstmal zu Petra, Manfred und Sven, da ich ja scheinbar als Hauptinitiator für ihre Teilnahme bestimmt wurde.

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Ich bereitete sie auf die fiesen Stellen vor und wir liefen sehr ruhig die erste Runde.

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Beim ersten Aufstieg der Treppen war auch Christel bei uns. Da die Treppen ja aus zwei Teilen bestand und sie auf der Hälfte der ersten Treppe schon fluchte, dass sie hier noch 5mal hoch muss, biss ich mir lieber auf die Zunge (es wäre ja quasi noch 11x gewesen).
Oben erwarteten uns wieder die „Omas“, mit Scout der schon mal auf die Nummern schaut, damit unsere Becher rausgesucht werden konnten.
Anschließend ging es den Berg wieder runter und jetzt kommt das einfachere Stück der Runde, man läuft auf breiteren Wegen und auch viele leicht bergab.
Ein paar Anstiegen kommen zwar noch, aber die geht man von Anfang an. Dafür war es hier auf Grund des Regens der letzten Tage sehr matschig. Meine Trailschuhe waren vorher schon sehr dreckig, dank dem Brocken und ich ließ das Ausweichen des Schlamms sein. Ich lief einfach mitten durch!
Wir lagen gut in der Zeit und haben auch ein Polster gegen die cutoff-Zeit raus gelaufen.
Am Verpflegungspunkt nahm ich mir nur eine Kleinigkeit und verabschiedete mich von den dreien. Ich machte mich auf zu den anderen.
Die Strafrunde mit dem schwersten Stück, dem Anstieg im Wald lief ich recht zügig und bei der ersten kleinen Treppe holte ich Frank samt Freundin ein. Kurzer Schnack und weiter nach vorne am „veganen VP“ vorbei. An den ersten längeren Treppen bevor man wieder bergab zu den beiden „richtigen“ kommt holte ich UHB, Dirk, Danny, und Jan ein. Danny? Was macht der denn hier vorne. Ich begrüßte die Gruppe mit: „Ihr seit viel zu schnell!12967277_1080312532039775_2413608159141342530_o

Wir liefen dann alle zusammen und auch Danny hielt noch mit. Er trainiert ja nur die Regeneration, scheinbar reicht das wirklich!
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Am Ende der zweiten Runde musste Uwe-Heinz leider aussteigen. Er war vorher schon angeschlagen und jetzt wollten die Beine wirklich nicht mehr. Zur Siegerehrung war er wieder da und sah das ganze recht entspannt. Ich fand es sehr schade, da er zu diesem Zeitpunkt einer der Läufer war, der immer gefinisht hat.

Wir hielten uns ne Weile am VP auf und liefen somit zu dritt weiter, da sich Danny jetzt auch zurückfallen ließ. Irgendwann meinte Dirk das wir schneller unterwegs sind als letztes Jahr.
Das änderte sich aber, immerhin war UHB (der immer so hetzt) nicht mehr dabei. Frank samt Freundin waren noch in unserer Nähe. In der Sonne war es schön warm, auf der Rückseite des Bergs im Schatten, wenn man ging wurde es recht kühl.
Dirk war diesmal auch etwas kraftlos und hatte leichte Probleme mit der Leiste, also nahmen wir Tempo raus. Nach der Runde verabschiedete sich Franks Freundin und er lief mit uns mit.
Jan hatte etwas Probleme mit dem Rücken und ist dann noch blöd auf eine Wurzel getreten, so dass er sich schmerzhaft weh getan hat und nach der dritten Runde ausstieg.

Das Tempo wurde jetzt ruhiger. Maik war zwischenzeitlich auch immer mal wieder in unserer Nähe.

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Die Runde vier lief recht normal ab.
Runde 5 ist immer die schwierigste für den Kopf, man ist ziemlich kaputt und weiß ja, dass man das hier alles nochmal machen muss.
Diese Runde beendeten wir nach 6:41Std., also genug Zeit für den cutoff.
Jetzt kam Runde 6, alles zum letzten Mal, das motiviert doch wieder etwas. In der Strafrunde nahm Frank das letzte Stück vom Berg lieber rückwärts, da sich die Runde zuvor ein Krampf berghoch ankündigte.
Oben bei den „Omas“ nochmal bedankt und verabschiedet und dann ging es vom Berg runter!

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Wir gingen sehr viel, aber hatten ja auch Zeit. Ich lief ein Stück mit Maik und wartete dann aber wieder auf die beiden. Noch einmal durch den Schlamm und zum VP. Wie im letzten Jahr nahmen wir uns eine Bratwurst auf die letzten 700m vom Berg zurück zur Sportstätte mit, aßen die in Ruhe und liefen das letzte Stück fürs Foto!

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Wir waren dies Jahr ca. 1Std langsamer als im Vorjahr. Das ist ok, denn der Berg ist nicht einfach.
Ich wurde öfters drauf angesprochen. Ja, ich hätte schneller gekonnt. Ich denke unter die Top20 kann ich laufen. Aber warum? Gewinnen kann ich den Lauf nicht und so eier ich dann 7std alleine um den Berg, anstatt mit meinen Freunden einen anstrengenden, aber schönen Tag zu haben. Wir hatten wie immer viel Spaß!
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