Run for Fun 4.0

28099022274_76ffc61225_oHeute ging es nach Jahren mal wieder ins Saterland zum Run for Fun. 2013 war ich bei der ersten Auflage dabei. Es war damals mein erster Stundenlauf, das erste Mal dass ich über 100km gelaufen bin und mein erster Sieg.
Die letzten Jahre lag der Termin immer mit dem Süntel-Trail gleich und da gewinnt einfach die Landschaft und Strecke des Weserberglandes. Nicht das die Strecke im Saterland schlecht ist, aber sie ist halt nur 1,43km lang und somit nicht so abwechslungsreich auf Dauer.

Kurz nach 8:00 waren wir vor Ort. Alle herzlich begrüßt und umgezogen, es war bedeckt und noch etwas kühler, ideal zum Laufen. Ich entschied mich erstmal fürs Tshirt, das Singlett hatte ich aber noch in der Tasche und wechselte nach ca 1Std, da es dann doch wärmer wurde.
Bei so einer kleinen privat organisierten Veranstaltung kannte ich wieder viele Läufer und ich freue mich jedes Mal auf das Wiedersehen.

Auf Grund einer Technoparty, wurde die Strecke etwas angepasst, es ging über den Parkplatz und ein kurzes moosbedecktes Stück durch den Wald, um dann das kleine Stück Teer zurück zum See zu laufen, ab dann auf Sandboden um den See. Eine kleine Brücke ist auch noch dabei und einige Bretter federten ordentlich durch.13887071_1108924129154034_2827866966404050344_n
Ich habe ja gern mehrere Ziele für einen Lauf. Heute war es eine Runde mehr als beim ersten Mal zu laufen und zu versuchen 100km in unter 10Std. zu laufen, meinen Streckenrekord hätte ich auch gerne wieder gehabt.
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Somit dreht ich vorne meine Runden. Ein 6Std-Läufer war noch schneller und vor mir. Ich konzentrierte mich auf das Tempo. 5:30 pro Kilometer war mein Ziel. Nach jeder Runde machten wir ein Kreuz für die Zählung. Ich klebte meine Zählkarte in die linke, obere Ecke damit ich nicht erst suchen musste. 28716297085_db01c3b358_oAm Verpflegungsstand gab es wie immer alles. Am Anfang habe ich erst etwas Obst vermisst (Bananen und Äpfel waren da) aber es wurde noch Wassermelone aufgeschnitten, von der habe ich mich fast ausschließlich ernährt.

Es lief alles recht gut. Marathon in 3:50Std. und ich hatte ca 15-20min Vorsprung auf mein Vorhaben. Als nach 6Std die anderen Racebooker dazu kamen und es noch Nudeln gab, verlor ich fürs Foto und Essen etwas Zeit. nach 7Std war der Vorsprung nur noch 3-5min auf die 100 in 10. So oft mein Kopf mich motiviert, hier muss ich es noch lernen ihn auszuschalten. Ich schrieb die Zeit ab und ging sowohl mit Wolfgang, Manfred oder auch alleine. Die anderen beiden Ziele waren noch locker drin.28100201883_499d6888da_o
Ich lief aber immer wieder an und konnte das Tempo auch recht gut halten. Es wurde am Nachmittag etwas schwül, aber noch erträglich. Ich begleitete Andreas bei seiner „Galloway Methode“. D.h. 7min laufen und 2min gehen. Er schaffte damit in 6Std über 50km, er war wirklich nicht langsam. Eine Idee für die Nacht und frühen Morgenstunden beim 24h-Lauf.
Als ich dann die 100km voll machte war ich nur 15min zu langsam, hätte ich also weitergemacht, wäre es knapp geworden, evtl hätte ich es sogar geschafft in 10Std.
Jetzt waren es noch 2 Runden für meine Bestleistung hier und 4 für den Streckenrekord. Dieser gehörte einem Holländer, der musste also wieder zurück nach Deutschland 😉
Da Holger mit Blick auf den Mauerweglauf, frühzeitig ausstieg war jetzt keine Konkurrenz um Platz 1 mehr da. Also ließ ich mir Zeit. Ging mit Manfred und Wolfgang oder begleite auch andere Läufer mal ein Stück.
Ich wollte gern die 110 voll machen, klingt doch gut und danach aufhören. Da ich aber soviel Tempo raus genommen hab, gelang mir das erst 5min vor Schluss. Aanschließend legte ich mich auf die Wiese und wurde gleich ordentlich von den Mücken zerstochen. Körperlich ging es mir noch recht gut, aber die Kraft war langsam weg.

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Zur Siegerehrung setzte noch schön Regen ein, während des Laufs waren wir bis auf ein paar Tropfen verschont geblieben.13907107_1109038739142573_6547776569867011419_n

Nächstes Jahr findet der Lauf am 29.07. statt mal schauen ob ich wieder hinfahren kann.

Fotos: Rita Stoyka, Wilfried Niehüser

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