5.Piesberg UltraMarathon… PUM!

Für mich ging es im vierten Jahr zum PUM. Diesmal mit leicht veränderter Strecke, da der Tagebau noch aktiv ist. Ein paar Kilometer, Treppenstufen und Höhenmeter gab es mehr.
Das war die 2te Änderung in den 5 Jahren. Die erste habe ich nicht mitbekommen, da sie zwischen Lauf 1 und 2  statt gefunden hat.
Die neue Strecke ist auch gleich noch etwas schöner geworden.

Es werden immer mehr Bekannte die ich zum PUM animiere, dies Jahr war Holger unserer Begleiter. Ihn, Petra und Dirk habe ich auch mit dem Auto mitgenommen. Es ging um 6:00 aus Bremen Richtung Osnabrück los.
Bei der Ankunft wieder viele Freunde getroffen. Schnell Startnummern abgeholt und umgezogen. Bei der Nummernausgabe musste man nen Haftungsausschluss abgeben und einen Umschlag mit einem Euro, als Beweis dass man die Ausschreibung gelesen hat.
Bei der vierten Teilnahme infolge hab ich sie natürlich nicht mehr gelesen, zum Glück hat UHB uns noch Bescheid gegeben. Das mit dem Euro stand dann auch nur im Internet und nicht auf dem Ausdruck, den hab ich mal grob überflogen.
So ging es aber fast allen Teilnehmern und viele hatten nichts davon mit.

Es war noch recht kühl am Start aber das Wetter wurde noch besser, im Ziel kam die Sonne dann auch noch raus.
Ich lief trotzdem in kurz und ähnlich wie in Löningen trage ich hier ein Finishershirt vom Vorjahr.
Ich lief mit Dirk, Holger und UHB holten uns bald ein.
Hoch zum Berg wurde gelaufen. Die ersten 3 Wellen wurden gegangen. dann ging es in die Strafrunde. Ich lies rollen und lief etwas vor. So konnte ich mal Fotos machen oder mal austreten.

Beim Anstieg lag ein Baumstamm quer. Man könnte am Rand vorbei, aber da der Baum als Hindernis markiert war stiegen wir drüber. Mit der Ansage: „Mal schauen in welcher Runde man den anderen Weg nimmt!“ Ich bin alle 6mal drüber.
Oben angekommen ging es zu den Treppen. Der Verpflegungsstand der Omas stand auf der Kreuzung, so hatte man 2mal die Chance was zu trinken. In den ersten Runden haben wir das nur auf dem Rückweg genutzt. Später beide Male.
Die Treppen fielen mir gefühlt dies Jahr schwerer als sonst.

Der „Friedhof der Kuscheltiere“ muss dem Tagebau weichen, also an den Windrädern vorbei zurück zum VP und auf die Nordseite.
Nach ein paar kleinen Wellen, die Runde zu Runde größer wurden, ging es zum neuen Abschnitt.
Kurz auf dem Teer bergan und dann an der anderen Seite der Grube weiter. Hier war ein neuer „Friedhof der Kuscheltiere“. Irgendwer meinte ich soll den nicht auslassen… Da Peter Brause das mal gemacht hatte, mit der Ansage wir anderen haben alle abgekürzt, bin ich auch einmal durch gerannt.

Ich kannte die neue Strecke schon, dachte ich. Bis wir auf das Begegnungsstück von der neuen Treppe kamen. Hier wurden wir links über einen Schutthaufen geleitet und der tat von Runde zu Runde mehr weh. Er war nicht hoch, aber steil und man musste sich seine Schritte genau suchen.

Weiter ging es zur Treppe. Da Petra sehr starke Problem mit solchen Gittergerüsten hat, gab es sogar einen roten Teppich.
Runter läuft die sich aber auch doof.

Dann zurück und über eine Naturtreppe die am Ende ziemlich hohe Stufen hat, was in den letzten Runden weh tat, ging es zurück auf die alte Strecke.
Gleich wieder bergauf, also gehen.
Dann über ein flaches Stück mit bisschen Geschlängel ein paar Stufen runter und dann steil bergab. Kurz durchs Laub und den letzten großen Anstieg hoch. Danach kann man gut laufen, muss aber auf Grund von Wurzeln die Füße heben. Apropos Füße heben. UHB hat vorher schon mal ein paar Stolperer hingelegt. An einer nicht wirklich schwierigen Strecke hat er sich lang gemacht, aber es ist nichts passiert. Laut seiner Aussage stürzt er einmal pro Jahr, also auch das abgeharkt.
Nach den Wurzeln kurz durch den Wald zurück zur Straße und an den Bahnschienen zum VP.

Dieser war wieder reichlich gedeckt. Vor allem weiße Puffreisschokolade war toll.
Die Runde beendeten wir nach 1:15Std… UHB hetzt halt immer so. Ich wollte ja langsamer 😉

Wir verpflegten uns und machten uns wieder auf dem Weg, mit der Ansage etwas langsamer zu machen, denn das Tempo war recht hoch.
Die zweite Runde lief recht gut.
Wieder 1:15Std, da aber der Weg vom Start zum Berg fehlte waren wir ja langsamer…

Auch die dritte Runde ging noch gut… 1:20Std.

Es wurde aber etwas wärmer und Holger wollte eigentlich nur 3-4 Runden bei uns bleiben und uns ziehen lassen, aber nicht mit uns. Dann machen wir lieber langsamer.
Also etwas Tempo raus und mehr gehen.
Am Ende der dritten Runde wurden wir auch das erste Mal überrundet.
Es kamen uns auch öfters Leute entgegen… Mit einzelnen Ausnahmen, waren die Leute auf den ersten 20 Plätzen sehr verbissen vom Gesichtsausdruck. Weiter hinten wurde gegrüßt, gelacht und geblödelt. Ich könnte den PUM schneller laufen, aber dann renn ich 7Std allein um den Berg oder lieber mit Spaß mit Freunden und bekomme die gleichen Auszeichnungen.
Jetzt war Runde 4 in 1:35Std gelaufen.
Die Vierte Runde ist immer die härteste, da ist man halt irgendwo in der Mitte und schon ziemlich lange unterwegs.
Am Verpflegungsstand roch es schon nach Bratwurst… Unsere Belohnung nach der 6ten Runde.

Runde 5 wurde noch ein Tick langsamer, aber jetzt konnte man nach der Strafrunde oder Treppe sagen, nur noch einmal.
Also wurde öfters gegangen, aber sobald es einigermaßen geradeaus oder bergab ging wurde gelaufen.
1:45Std waren es bis wir wieder am VP waren.
Bratwurst bestellt und auf zum letzten Mal.

Runde 6 ist dann für den Kopf wieder einfach. Ist ja das letzte Mal und die Strecke ist sehr abwechslungsreich, somit verging die Zeit auch schnell.
Die Treppen taten nochmal richtig weh. Bei den Omas verabschiedet und weiter zurück zum VP.

Wir waren sogar 2min schneller als die Runde zuvor. 1:43Std
Jeder eine Bratwurst auf die Hand, in Ruhe gegessen und dann ins Ziel laufen.

Den Lauf beendeten wir unter 9Std.

Wir waren dann in Ruhe duschen und schon ging die Siegerehrung los. Jeder wird einzelnd nachvorne gerufen und bekam Urkunde und Medaille.
Dieses Jahr in Form einer 5, mit einem „komischen“ Zahnrad im Bogen…

Nach der 4ten Medaille mit diesem Rad habe ich endlich erfahren, dass das das Stadtwappen von Osnabrück ist.

Anschließend gab es noch 40 Startplätze für andere Läufe bei 120 Finishern eine super Quote. Jedes Jahr nehme ich ja wen neues mit und jedes Jahr gewinnen die anderen was. Dieses Jahr… Steffi Wupperberge Marathon, Petra Münster Marathon, Holger Vivawest Marathon.
Nur ich geh leer aus.. Ich muss da mal eine Provision für die ganzen Teilnehmer aushandeln 😉

Der nächste PUM ist am ersten Samstag im April 2018… Ich werde wohl wieder kommen.

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