7. Piesberg UltraMarathon

Ich glaube, ich würde eher auf einen Start in Bremen und Hannover verzichten, als einen PUM auszulassen. Es ist und bleibt halt ein großes Familientreffen, dafür sitzt man auch nachts vom 31.08-01.09 vorm Handy um sich anzumelden.
Ich glaube diesmal hatte man als Mann 10min Zeit, dann war er ausgebucht. Es gibt eine Warteliste und 30 Startplätze sind für Frauen reserviert, da ist der Andrang auch groß, aber nicht so.

Ich war mit Ausnahme der ersten Veranstaltung bei allen dabei und habe sie beendet. Diesmal sollte es wie bei der ersten Veranstaltung nicht am gleichen Wochenende wie der Hannover Marathon stattfinden. Einige PUMmeln, auch ich, haben dann das Shirt am nächsten Tag in Hannover ausgeführt!

Scheinbar hat Hannover das schöne Wetter im Abo, denn diesmal war es ähnlich wie beim ersten PUM nicht warm und voller Sonnenschein. Wir hatten von Schnee, über Graupeln, bis hin zu Sonnenschein einfach alles und es war verdammt kalt. Die Handschuhe waren ein ständiger Begleiter. Die Jahre zuvor hatte man eher die Gefahr einen Sonnenbrand zu bekommen. Dies Jahr war man eher doppelt eingepackt.
Auf dem Weg von Ohne nach Osnabrück hatte ich dicke Flocken und war schon nicht wirklich begeistert.

Vorort viele Bekannte getroffen und viel Geschnackt.
Jedes Jahr überzeuge ich neue Läufer beim PUM teilzunehmen. Dies Jahr unter anderem Annett und Dana. Dana war die letzte tage etwas unsicher, ob sie den Lauf schafft und ich versprach ihr sie zu begleiten.

Nach dem Start sortierte sich das Feld und ich behielt Dana im Auge, um nicht von anderen Läufern mitgezogen zu werden. Wir gingen den Berg hoch und machten uns auf die erste von 6 Runden um und über den Berg. Die Strecke wurde etwas verändert und auch verlängert. Der Anstieg in der Strafrunde ist nicht mehr so steil, aber ich finde anspruchsvoller. Dafür bekommt man einen schönen, neuen Blick in ein Tal. Noch waren einige bekannte Läufer um uns herum und wir flaxten und redeten viel.
Berg hoch und Treppen wurden gleich gegangen.
Am Berg waren „die Omas“ wieder mit einem VP, bei dem Wetter nicht der beste Job. Danke dafür. Gelegentlich trank ich hier ein Schluck.

Das erste Mal Treppen. Noch waren sie kein Problem. Auf dem Rückweg konnte man wieder bei „den Omas“ stoppen…
Weiter ging es um den Tagebau, diesmal mit Abstecher zum Mammutbaum, der Baum ist recht schön. Ich hätte da aber nicht 6x vorbei gemusst. Das war es dann auch schon mit den Änderungen der Strecke.

Weiter ging es also auf bekannten Wegen. Hinter zur Wendeltreppe mit dem tollen Ausblick. Dana hatte wie einige Läufer Probleme mit den Gitterrosten und dem Blick dadurch, kam aber trotzdem recht gut und zügig runter.
Wir waren schon etwas weiter hinten, aber darum ging es ja nicht. Wir wollten einfach nur den Lauf beenden. Weiter ging es. Durch die Kälte war die Strecke recht hart und nicht rutschig. kurz vor Ende der Runde, doch noch eine Streckenänderung. Links weg, dann über einen Buckel und auf nem Trail zum VP. Der Buckel könnte einigen in den späteren Runden weh getan haben.

Der VP beim PUM ist immer ein Traum, der Grill war auch schon an. Ich ernährte mich hauptsächlich von Kuchen, weißen Schokoküssen und Cola. Die Cola war sehr kalt und ab dann durfte ich 1-2x pro 10km-Runde ins Gebüsch… Wir waren ja zum Glück nicht in Eile.

Die nächsten Runden liefen/gingen wir eigentlich Konstant, mit viel Zeit im Verpflegungszelt.  Durch die Begegnungsstücke sah man auch die anderen Läufer immer mal wieder und man sah bei den ambitionierten Startern die Anstrengung langsam.
Ein Runde konnte ich sogar meine Jacke am VP abgeben und im Shirt laufen. Als wir gerade wieder zurück waren, kam Wind und Schnee wieder auf und ich zog mir Die Jacke wieder an.

In Runde 5 und 6 machten sich die Treppen bei Dana langsam bemerkbar und wir pausierten zwischendurch etwas. Kurzer Schnack bei den Omas und uns verabschiedet bis nächstes Jahr.
Wir waren über der Endzeit, womit man beim PUM aber noch gewertet wird, somit war (zu Recht) der VP verlassen, aber für uns stand noch etwas Zeug da. Selbst eine Bratwurst (etwas dunkel) war für mich noch da. Wir machten uns langsam auf den Weg Berg ab und liefen gemeinsam ins Ziel.
Die Siegerehrung war im vollen Gange, aber so mussten wir nicht lange warten…. Unverständlich warum man den lauf in 6Std beendet und dann 5Std da unten warten muss. Oben ist es doch viel schöner.

Nächstes Jahr ist der PUM 3 Wochen vor Hannover… Ok, ich weiß welches Shirt ich in Hannover anziehen möchte. Mal schauen was wir dann für ein Wetter am Piesberg bekommen.

 

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