Nationalpark

15. Müritz-Lauf… auch beim 100sten macht man noch Anfängerfehler

Es ging mal wieder in die Heimat, zum Müritzlauf (75km einmal um den See) und nach dem ich zumindest bei allen geplanten Läufen einen Zähler für Marathon/Ultra bekommen habe war klar, dass ich hier meinen 100sten Marathon/UltraMarathon laufen werden.
Ich fragte nett ob ich die Startnummer 100 bekommen kann, was der Veranstalter umgehend einrichtete inkl. Facebookpost und Blumen (womit ich nicht gerechnet habe und somit nicht mehr da war bei der Übergabe) (mehr …)

Darß Marathon

Nach dem ich letztes Jahr so begeistert von diesem Lauf war, ging es fast selbstverständlich dieses Jahr wieder auf den Darß.
Thomas und Jessy gesellten sich dazu und ich hoffe, sie fanden den Lauf genauso toll wie ich… (mehr …)

13. Darß Marathon… Laufen im schönsten Bundesland der Welt!

Als gebürtiger Mecklenburger halte ich in Bremen die Flagge hoch und schwärme immer von Mecklenburg-Vorpommern, dem schönsten Bundesland der Welt. (Warum das so ist, würde hier den Rahmen sprengen). So versteht es sich für mich, dass ich hier natürlich nach und nach alle Marathons laufen werde… (mehr …)

2. Müritz Marathon… Wie immer Hitze in Mecklenburg

Als gebürtiger Mecklenburger sind diese Läufe quasi Pflicht für mich. Von der ersten Auflage letztes Jahr habe ich zu spät erfahren und war schon für den Tollenselauf gemeldet. Dies Jahr war schon einiges geplant und somit konnte ich mich nur kurzfristig anmelden, laufen.de hat dann noch Startplätze verlost und somit hatte ich sogar einen Freistart bekommen

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Ich übernachtete wieder bei meiner Family und fuhr morgens nach Rechlin (20km) zum Start. Laufen scheint in Mecklenburg immer noch Randerscheinung zu sein. Keine Werbung, keine Ausschilderung. Aber ich wusste ja wo ungefähr der Start ist.
Hier war alles recht unkompliziert. Name genannt, Nummer in die Hand und fertig. In einer kleinen Hütte konnte man seine Klamotten abgeben. (mehr …)

Laufen im Nationalpark

Es ging für 4 tage in die Heimat. Erst 2 Tage nach Rostock und am Samstag mit Abstecher über Polen und die Orte meiner Kindheit zu meinen Eltern.

Die ganze Zeit über war traumhaftes Wetter und so schlug Julia Eisessen in Neustrelitz vor. Von meinen Eltern sind das 23-24km über Radwege durch den Nationalpark. Mir gefiel die Idee und der Rückweg schien laut Karte etwas kürzer zu werden.
Somit machten wir uns mit Fahrrad(Julia) und ich zu Fuß auf dem Weg nach Neustrelitz. Es war eine schöne Strecke, mit einigen schwierigen Stellen für Fahrräder und vielen Wellen. Kurz nach Krienke bis Blankenförde/Kackeldütt liefen wir auf der Straße, aber es waren wenig Autos unterwegs. Es ging dann über einen Waldweg um den „Krummer See“ herum und auf geteerten Radwegen weiter. Der Wind störte ein wenig, aber war ok. Ich lief in T-Shirt und 3/4 und war damit gut angezogen. Letztes Jahr um diese Zeit musste ich mein Auto auf Grund von schlechten Winterreifen in Krienke stehen lassen(kam den Berg nicht hoch)

Am Anfang begegneten uns wenig Radfahrer oder Wanderer, kurz vor Neustrelitz wurden es dann mehr. Der Blick war ein ähnlicher wie beim Müritzlauf, Läufer scheinen meinen Landesmännern etwas suspekt zu sein.
Wir hielten ca alle 4-5km an, tranken etwas und aßen Obst. Von Useriner Mühle bis Userin musste ich wieder auf der Landstraße laufen (der Radweg ist aber schon abgesteckt), ab dann weiter auf Radwegen und später weg von der Straße am Zierker See entlang.
Den Marktplatz in Neustrelitz erreichten wir nach 24km.
Es gab für jeden 3Kugeln Eis und für mich noch ein Stück Kuchen. Wir haben noch etwas gesessen und sind dann weiter. Das Loslaufen war recht unangenehm und die Beine wollten nicht so recht. Kurz hinter Neustrelitz frischte der Wind wieder auf und kam wie immer von vorne. Wir liefen bis Dorf Prälank, was sehr schön ist und entschieden die Ausstiegsoption zu nutzen, also zuhause angerufen und Langenhagen als Abholpunkt ausgemacht. Für uns ging es dann noch 3,5km durch den Wald mit super Luft und traumhafter Ruhe. Kurz hinter Langenhagen kam dann auch schon das „Taxi“, bei 34km. Der Rückweg betrug dann noch 12,5km mit Auto. Zu Fuß hätte man etwas abkürzen können, aber die Wege waren wie Pudersand und es hätte, mit dem Fahrrad und alles, wenig Spaß gemacht.

So war es ein schöner langer Lauf, mitten in der Natur und wir haben viel gesehen. Seien es kleine Dörfer, schöne Seen, die Havel, welche wir ständig überquert haben oder die ganzen Tiere.(Kraniche, Wildgänse, Zitronenfalter,Greifvögel)
Ich hätte den Lauf beenden können, aber es war Training und ein Erlebnis in der Natur, da war mir der Spaß wichtiger und das Quälen muss dann nicht sein.Park